Das 10. Europäische Jugendtreffen der Redemptoristen in San Sperate

 

Vom 7. bis zum 12. August fand das 10. Jugendtreffen der europäischen Redemptoristen statt, ein Jugendtreffen, das aus mehreren Gründen ein besonderes Treffen werden sollte. Da war zum einen der besondere Ort des Treffens, Sardinien, eine Insel im Mittelmeer mit Temperaturen um die 40 °C. Da war der Ort San Sperate, ein kleines sardisches Dorf im Hinterland der Hauptstadt Cagliari, was das Jugendtreffen wie ein inklusives und weit über die Grenzen redemptoristischer Gemeinschaft reichendes Volksfest gestaltet hat. Die Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft und Mitarbeit aller Einwohner des kleinen Ortes wird uns Teilnehmer noch lange im Gedächtnis bleiben.

Und da war das Treffen selber, die Gelegenheit alte Freunde zu treffen und viele neue Freunde kennen zu lernen; die Möglichkeit, in Workshops nicht nur die Traditionen der anderen Delegationen des Treffens zu erkunden, sondern auch die Kultur und das Handwerk der Einwohner San Sperates zu bestaunen; die Chance auf Gespräche, die von leichtem Smalltalk bis hin zu tiefen, persönlichen, emotionalen und religiösen Unterhaltungen gingen, auch über die drei Themen des Treffens, vermittelt im Motto „Be Life! Believe! Be Love“.

 

Gespräche, die aus den Diskussionsgruppen herausgetragen wurden und leidenschaftlich auch nach dem offiziellen Programm noch weiter geführt wurden; ein Provinzial Michael Brehl, der nicht nur ein erstaunliches Namens- und Personengedächtnis gezeigt hat, sondern auch durch seine Rolle als inoffizieller Chef-Dolmetscher des Treffens immer wieder zum Verständnis und zur Heiterkeit beigetragen hat; eine Delegation der Redemptoristen aus den USA, die die Strapazen einer langen An- und Abreise auf sich genommen haben, um wieder Gast beim europäischen Jugendtreffen zu sein; und zu guter Letzt eine Gruppe dutzender Frauen aus San Sperate, die unter dem Einsatz ihrer gesammelten Kräfte für das leibliche Wohl auf dem Treffen gesorgt haben und uns Teilnehmern das Essen erst austeilten, wenn wir es in lupenreinem Italienisch bestellten. Leider ist zu wenig Platz, um alle Erlebnisse hier ausführlich beschreiben zu können.

 

Ein schönes Treffen, das für unsere Delegation von St. Clemens durch zwei anschließende Tage am Strand und in Cagliari gelungen abgerundet wurde.

 

Veröffentlicht am: 2013-09-17


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