Pater General spricht über die Mission in Tacloban, Philippinen

 

Am Sonntag, dem 26. Januar begann eine Missionsteam der Redemptoristen mit der Haupt-Mission in Tacloban, jener Stadt auf den Philippinen, die beim Taifun Jolanda (Haiyan) im November 2013 verwüstet wurde. Ein Team von 30 Redemptoristen  und Laien-Missionaren – Frauen und Männer – beginnen gegenwärtig die vierte Woche bei den Menschen, die am meisten unter der Wucht des Taifuns zu leiden hatten.

Neben Predigt und Gottesdienst besuchen sie die Überlebenden, die in Notunterkünften und Zeltstädten leben. Sie hören zu und trösten, beten und trauern mit den Familien, die so viel gelitten haben. Kreative Beschäftigung für Kinder, Spiele  mit den jungen Menschen sind ein wichtiger Teil der Anwesenheit und Zuwendung.  Zugleich arbeiten sie unterstützend  mit Freiwilligen, um die Bemühungen zu unterstützen, dass die lebensnotwendigsten Dinge wieder funktionieren.  Nach dieser Mission in Tacloban hat sich das Team verpflichtet, die Mission auch in neun anderen Pfarren zu halten. Einige neue Mitglieder für die Teams werden dazustoßen und längere oder kürzerer Zeit mitarbeiten. Das gesamte Projekt der Mission wird bis Ostersonntag, 20. April, dauern.

Diese Erfahrung wirkt sich auch auf die Mitglieder des Teams aus und zeigt seine Wirkung.  Sie erlebenin der Begegnung mit den Menschen  so viele Verwundungen und brauchen daher in ihrer gemeinsamen Arbeit einen starken Zusammenhalt.

Frt. Karl Gaspar CSsR, der das Team koordiniert, bemüht sich, für die Missionare ausreichende Unterbrechungen  zu schaffen, damit sie sich erholen können. Es ist ja eine herausfordernde  Aufgabe!

Redemptoristen und Assoziierte überall auf der Welt haben sich gemeinsam bemüht, das Untrnehmen mit finanzieller Hilfe zu unterstützen und dafür zu beten. Ich ersuche Euch, täglich zu beten für dieses Projekt der Mission und besonders für das Team, das Gott zusammengerufen hat um die Freude am Evangelium für die Menschen in Tacloban und in der Erzdiözese von Palo zu verkünden.
Möge Gott sie segnen und möge die Mutter von der Immerwährenden Hilfe sie begleiten. 

Michael Brehl, CSsR

 

Veröffentlicht am: 2014-02-22


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