St. Clemens Provinz und Liguori Provinz unterzeichnen Kooperationsvereinbarung für die Mission im Libanon

 

Am 19. September 2015 unterzeichneten die Provinziale der St. Clemens Provinz, P. Johannes Römelt, und der Liguori Provinz(Indien), P. Joy Poonoly, in Wittem eine Kooperationsvereinbarung für die Redemptoristenmission im Libanon. Dieses Dokument ist ein wichtiger, formaler Schritt af dem Weg, diese Mission an die Provinz Liguori zu übergeben. In den kommenden Jahren werden mindestens zwei Mitbrüder der Provinz Liguori in der Mission in Beirut arbeiten. Die St. Clemens Provinz liefert die notwendige materielle Unterstützung und die Provinz Rom unterstützt sie im Bereich der Bildung.

Unsere Mission im Libanon wurde 1953 von flämischen Redemptoristen als redemptoristisceh Präsenz in dieser Region der Ostkirchen gegründet. Im Dokument heißt es: "Die Präsenz der christlichen Kirchen im Nahen Osten ist sowohl alt als auch wichtig. Die Päpste haben immer wieder auf die Bedeutung dieser Präsenz bestanden und vor allem in den letzten 50 Jahren sind Ordensgemeinschaften eingeladen worden diese Präsenz, die die christlichen Kirchen unterstützt, weiter zu entwickeln. Die Redemptoristen haben diese Herausforderung angenommen. Als missionarische Kongregation streben wir nach einem betenden und lebendigen apostolischen Zeugnis der "Copiosa Redemptio" unter den Menschen im Libanon, um eine Fortsetzung der Redemptoristen Präsenz im Libanon zu gewährleisten."

Weil die Provinz St. Clemens nicht die personellen Möglichkeiten hat um die Mission weiterzuführen, unterstützt die Generalleitung diesen Prozess des Übergangs und die Provinz Liguori wurde um Zusammenarbeit gebeten. Wir hoffen das dies der erste Schritt ist, der dann in ein paar Jahren zur Folge hat, dass wir diese wichtige Mission ganz an die Provinz Liguori übertragen können.

Bereits seit dem letzten Jahr sind zwei Redemptoristen aus der Provinz Liguori - P. Binoy Varghese Mandapathil und P. Binoy Antony Uppumackal - im Libanon tätig. Gemäß der Vereinbarung sind ihre Aufgaben in den ersten zwei Jahren: "um die Sprache und die Kultur kennen zu lernen, um Kontakt mit den Menschen in der Nachbarschaft zu machen, um in ausgewählten Bereichen pastoral tätig zu sein (zu Beginn in Englisch, dann auf Arabisch) und einen Pastoralplan der Mission für die Zukunft zu entwerfen. "

Es gibt immer noch ein flämischer Mitbruder im Libanon: Fr. Timon De Cock, 87 Jahre. Er unterstützt innerhalb seinen Möglichkeiten weiterhin die Mission mit seiner pastoralen und sozialen Arbeit.

 

Veröffentlicht am: 2015-09-19


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