Clemenstag 2017 in neuen Projekt "Clemenspoort" in Gent(B)

 

Der jährliche Clemenstag, das Treffen für die gesamten Redemptoristischen Familie, fand am Samstag, dem 29 April in Gent(Belien), im "Clemenspoort" statt. Clemenspoort ist das neue pastorale Projekt der Redemptoristen  das wir in Zusammenarbeit mit der Basisgemeinschaft "Effata" begonnen haben.

 


 

Mgr. Luc Van Looy, Bischof von Gent, sagte morgens in seinem Referat über das Thema ‚die Zeichen der Zeit lesen‘: „Immer wieder in ihrer Geschichte haben Orden und Kongregationen auf die Stimme der Notleidenden gehört. Sie lesen die Zeichen der Zeit und vor dem Hintergrund ihres Charismas suchen sie nach geeigneten Antworten, wobei sie den Möglichkeiten ihrer personellen Ressourcen gerecht zu werden versuchen.“ Der Bischof befürwortete ausdrücklich die kollegiale Zusammenarbeit zwischen Ordensleuten und Laien um das Evangelium in unserer Zeit weiterhin zu den Menschen zu bringen. „Priester und Ordensleute sind zwar professionell in dem Bereich des Glaubens und des Evangeliums tätig, dies heißt aber noch nicht, dass sie den erzieherischen Auftrag insgesamt leisten können. Vielleicht ist es eher ihre Aufgabe innerhalb der Institutionen auf inspirierende Art präsent zu sein.“

 

Pater Provinzial Johannes Römelt sprach in seinem Impuls für die Gruppendiskussionen am Nachmittag, auch über ‚die Zeichen der Zeit‘. Er verband es mit dem Thema, das auf dem Generalkapitel in Thailand diskutiert wurde ‚Solidarität mit einer verwundeten Welt‘. Pater Römelt: „Wir müssen – mitten in unserem Leben – die Nähe zu Jesus Christus suchen und unser Leben daran messen. Individuell und gemeinsam. Wir sind die Zeit, in der wir leben. Und in dieser Zeit – in den Gesichtern der Menschen, gerade der verwundeten Menschen, in der Stille der Besinnung – finden wir Jesus Christus."

 

Neben dem Aspekt des gemeinsamen Lernens hat der jährliche Begegnungstag auch dem Aspekt von Feier und Begegnung. Gefeiert wurde in die zwei Gebetszeiten, am Mittag und am Ende der Tagung. Während der Pausen, beim Mittagessen und in den Gruppenaustausch gab es für die mehr als hundert Teilnehmer aus Flandern, den Niederlanden und Deutschland reichlich Gelegenheit , sich zu treffen.

 

Am Ende des Tages wurde das "Clemensbier" präsentiert, dass von einem lokalen Braumeister gebraut wird. Es ist zu hoffen, dass der Verkauf dieses speziellen Triple Biers – wie es beim St. Gerhardsbier in Wittem der Fall ist  - eine finanzielle Unterstützung für das pastorale Projekt bedeutet.

 

Beim Aufbruch gab es viele Anerkennung für den Programminhalt, die schöne neue Umgebung des Clemenspoortes und die einwandfreie Organisation. Für die Menschen, die hinter den Kulissen arbeiteten, war es ein schöner Stress-Test, um zu sehen, ob alles schon läuft und funktioniert, weil das Clemenspoort vor gerade drei Wochen begonnen hat und der Neubau noch in der Vollendung begriffen ist.

 

Veröffentlicht am: 2017-05-01


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