Seliger Miguel Goñi Ariz (1902-1936)

 

Miguel Goñi Ariz wurde in Imarcoain in Navarra geboren. Im Jahre 1913 ging er ins Juvenat nach El Espino und ab 1915 in die neue Schule in Cuenca. Seine Gelübde bei den Redemptoristen legte er im Jahre 1920 ab. Seine philosophischen und theologischen Studien absolvierte er in Astorga.
Trotz seiner schlechten Gesundheit und Schüchternheit wurde er im Jahre 1925 zum Priester geweiht. Er erwies sich danach als ein kräftiger und unermüdlicher Prediger von Volksmissionen.
Nacheinander arbeitete er in den Kommunitäten von Nava del Rey, Granada, Santander und Vigo. Wegen Problemen an seiner Brust kehrte er 1932 nach Nava del Rey zurück, um wieder zu Kräften zu kommen. Im selben Jahr noch wurde er versetzt nach Cuenza, wo er in der Redemptoristen Kirche vom Hl. Philipp Neri pastoral tätig war.
Im Sommer 1936 wurden in dem ausgebrochenen Spanischen Bürgerkrieg Priester und Ordensleute verfolgt. Am Abend es 31.Juli wurde er zusammen mit P. Ciriaco Olarte durch Verrat gefangengenommen. Nach dem Chronisten sollen sie gerufen haben: „Es lebe Christus König! Es lebe Sankt Alfons!“.
Sie wurden abgeführt zum Platz „Las Angustias“ in El Batán. Dort wurden sie beschossen und verbluteten. Der Leichnam von P. Goñi Ariz hatte Schädel und Brustbein zertrümmert, eine eingesenkte Schulter und Anzeichen von langanhaltendem Schmerz.
Die sterblichen Überreste beider Patres kamen in ein Massengrab und wurden im Jahre 1940 gehoben.
Pater Miguel Goñi Ariz wurde im Jahre 2013 seliggesprochen.