Seliger Ciriaco Olarte Y Pérez Mendiguren (1893-1936)

 

Ciriaco Olarte Y Pérez Mendiguren wurde in Gomecha im spanischen Baskenland in einer gläubigen Familie geboren. Im Jahre 1904 ging er ins Juvenat nach El Espino und legte im Jahre 1911 in Nava del Rey seine Gelübde ab. Nach seiner Priesterweihe im Jahre 1917 vertiefte er sich in die Studien der Moraltheologie.
Im Jahre 1921 ging er in die Mission nach Mexiko. Fünf Jahre später schon kehrte er wegen der dortigen Verfolgungen Gläubiger notgedrungen nach Spanien zurück.
Nach einem Aufenthalt von noch nicht einmal drei Jahren in La Coruña kam er in die Pfarrei Mutter von der Immerwährenden Hilfe in Madrid, wo er die ersten hektischen Jahre der Republik mitmachte.
Im Mai 1935 zog er nach Cuenza um. Im Sommer 1936 wurden in dem ausgebrochenen spanischen Bürgerkrieg Priester und Ordensleute verfolgt. Am Abend des 31.Juli wurde er mit Pater Goñi Ariz durch Verrat festgenommen. Nach dem Chronisten sollen sie gerufen haben: „Es lebe Christus König! Es lebe Sankt Alfons!“ Sie wurden abgeführt zum Platz „Las Angustias“ in El Batán. Dort wurde ihnen in Brust und Nacken geschossen, um dann zu Tode zu verbluten.
Die sterblichen Überreste beider Patres kamen in ein Massengrab und wurden 1940 gehoben.
Pater Ciriaco Olarte Y Pérez Mendiguren wurde 2013 selig gesprochen.