Seliger Pedro Romero Espejo (1871-1938)

 

Pedro Romero Espejo wurde in Pancorbo (Burgos) geboren. In jungen Jahren lernte er durch eine Volksmission die Redemptoristen kennen. Dadurch angeregt, ging er ins Jungenkonvikt nach El Espino. Seine Gelübde machte er im Jahre 1889 und ging danach ins Seminar in Nava del Rey. Seine Priesterweihe folgte im Jahre 1896; danach wurde er ungeachtet seiner Schüchternheit und seiner begrenzten Fähigkeiten doch für die Predigt und Pastoral in den Volksmissionen eingesetzt. Er widmete sein Leben einem Ordensleben von Meditation, Gebet, Buße und Abtötung und war in seiner Armut ein Vorbild für Andere. Er gehörte dann zu den Klöstern in Astorga und Madrid, bis er nach Cuenca versetzt wurde.
Bei Ausbruch des Spanischen Bürgerkrieges im Jahre 1936 war er gezwungen, das Kloster zu verlassen und bei einer Familie im Ort unterzutauchen. Um der Aufmerksamkeit der Verfolger zu entgehen und doch pastoral tätig zu bleiben, zog er es vor, in den Straßen der Stadt betteln zu gehen.
Mehrmals wurde er von der Miliz verfolgt; schließlich wurde er im Mai 1938 festgenommen und kam ins Gefängnis. Er starb im Gefängnis an Ruhr (Dysenterie). Auch wenn er nicht direkt getötet worden ist, wurde doch sein Martyrium anerkannt.
Pater Pedro Romero Espejo wurde im Jahre 2013 seliggesprochen.